Die meisten Hauptstadtbewohner weisen die Behauptung, die Currywurst sei nicht in Berlin erfunden worden, im empörten Brustton der Überzeugung von sich. So soll die Gastronomin Herta Heuwer (1913-1999) ab September 1949 in ihrem Imbissstand an der Kreuzung Kant- und Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg erstmals die typische Currysoße zu gebratener Wurst serviert haben.
Konnopke’s Imbiss, Schönhauser Allee 42, Prenzlauer Berg
Unter der Hochbahn der heutigen U-Bahn-Linie U2 nahe der Kreuzung der Schönhauser Allee mit der Eberswalder Straße wurden seit 1960 die ersten Currywürste im ehemaligen Ostteil der Stadt über den Tresen gereicht. Eröffnet wurde die inzwischen international bekannte Touristenattraktion bereits im Jahr 1930. Geöffnet: montags bis freitags von 10.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags von 11.30 bis 20.00 Uhr.
Curry Paule, Stubenrauchstraße 103, Rudow
Auch dieser Imbiss im Neuköllner Ortsteil Rudow ist schon seit langem eine wahrhafte Institution für Curry-Wurst und deren Liebhaber. Würste und Beilagen werden hier zu sehr günstigen Konditionen an die Kunden gebracht.
Witty’s Currywurst, Friedrichstraße 141, Mitte
In direkter Nachbarschaft zum stark frequentierten U- und S-Bahnhof Friedrichstraße bietet dieser Imbiss Curry-Wurst und Pommes frites exklusiv in bester Bio-Qualität.
Curry 36, Mehringdamm 36, Kreuzberg
Speziell abends und an den Wochenenden muss man sich hier auf etwas längere Wartezeiten einrichten. Für den großen Andrang sorgen neben der guten Qualität auch die großzügigen Öffnungszeiten täglich von 9.00 bis 5.00 Uhr. Vom Hostel aus erreicht man Curry 36 ganz einfach mit dem Rad oder zu Fuß in 5-15 Minuten.
Curry & Chili, Osloer Straße / Ecke Prinzenallee, Wedding
Direkt auf der Haltestelle der Straßenbahnen 50 und M13 befindet sich seit über zehn Jahren dieser bekannte Currytempel im Norden der Stadt. Stadtweit bekannt ist Curry & Chilli auch für vegane Würste und Pommes.